Urlaub in der Sierras de Córdoba in Argentinien

22 Sep

Wer nach Südamerika reist, sollte auch einen Urlaub in der Sierras de Córdoba in Argentinien in Erwägung ziehen. Dabei handelt es sich um ein Gebirge, das im Westen der Provinz Cordoba gelegen ist. Diese befindet sich in der Mitte Argentiniens. Die Sierras de Córdoba bestehen aus drei Gebirgsketten, die sich in nord-südlicher Richtung erstrecken. Die Bergkette im Osten nennt sich Sierra Chica. Weiter westlich gelegen ist die Sierra Grande. Diese geht in die Sierra de los Comechingones über. Für einen Urlaub in der Sierras de Córdoba in Argentinien gibt es viele Gründe, denn es handelt sich hier um eines der wichtigsten Touristenzentren des Landes.

Ferien für alle

Mit insgesamt drei Millionen Touristen ist die Sierras de Córdoba nicht umsonst ein beliebtes Ziel für Urlauber. Ein bedeutender Ort ist Villa Carlos Paz, das auf 600 Metern Höhe direkt an der Mündung des Flusses Rio San Antonio gelegen ist . Auch der Stausee Lago San Roque befindet sich in der Nähe. Carlos Paz liegt im Calle de Punilla und somit in der Mitte zwischen der Sierra Chica und der Sierra Grande. Die Stadt lockt Besucher mit vielen Angeboten. Hier gibt es Freizeit-Aktivitäten für Sportler, Naturfreunde und auch für Familien. Darüber hinaus hat Villa Carlos Paz auch ein eindrucksvolles Nachtleben und jede Menge Kultur zu bieten, auch sportliche Großereignisse sowie zahlreiche Festivals und Konzerte für jeden Geschmack werden geboten. Aufgrund der hohen Besucherzahlen leidet die Stadt jedoch unter akuter Wasserknappheit und auch weitere Folgen des Massentourismus sind in der Umgebung spürbar. Auch Cosquin ist ein beliebtes Ziel für einen Urlaub in der Sierras de Córdoba in Argentinien. Die Metropole Córdoba liegt in unmittelbarer Nähe und die Landschaft rund um Cosquin ist geradezu malerisch. Für Musik-Liebhaber gibt es hier ein sehr bekanntes Folklore- und ein großes Rock-Festival.

Berge in allen Himmelsrichtungen

Die östliche Gebirgskette der Sierras de Córdoba ist die Sierra Chica, die in nord-südlicher Richtung verläuft. Mit knapp 2.000 Metern ist der Cerro Uritorco der höchste Berg. Dieser befindet sich in privatem Besitz, kann aber gegen Zahlung eines Eintrittsgeldes bestiegen werden. Des Weiteren kann man in der Sierra Chica herrlich wandern und wunderschöne Aussichten genießen. Weiter westlich gelegen ist die Sierra Grande. Auch sie verläuft in nord-südlicher Richtung und ist zirka einhundert Kilometer lang. Die höchste Erhebung der Sierra Grande heißt Cerro Los Gigantes und ist knapp 2.400 Meter hoch. Die hier befindlichen Hochebenen sind durch ein sehr raues Klima gekennzeichnet. In der Nähe liegt der Nationalpark Quebrade del Condorito, der Mountainbiker und Naturliebhaber anlockt. Hier kann man auch die dort nistenden Condore beobachten. Schließlich eignet sich auch die südlichste Bergkette für einen Urlaub in der Sierras de Córdoba. Die Sierra de los Comechingones liegt ganz im Süden. Hier ist Villa Carlos Paz gelegen und auch weitere wichtige Ferienorte wie Merlo oder La Cumbrecita. Die Bergkette ist zirka 250 Kilometer lang und von allen drei Gebirgsketten der Sierras de Córdoba die höchste mit dem Cerro Champaqui, der knapp 2.800 Meter hoch ist.

Bild stammt von: chris74 – Fotolia

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